Hervorgehobener Artikel

Herzlich Willkommen!

Auf dieser Homepage trage ich zusammen, was interessant sein könnte für jemanden, der meine Arbeit und mich näher kennen lernen möchte. Dazu gehören natürlich die aktuellen Projekte, aber auch worauf sie gründen.

Die Erfahrungen, die in die Arbeit einfließen und das, was mich interessiert ist dabei so vielfältig und unterschiedlich, dass ich nur Dank des Vorschlags einer lieben schwäbischen Freundin eine Berufsbezeichnung finden konnte, die das alles zusammenfasst:  „Theaterschaffer“.

Als Theaterpädagoge zu unterrichten macht einen wesentlichen Teil meiner Arbeit aus, aber auch Stücke schreiben und inszenieren,  Schatten- und Videotheater gehört ebenso dazu wie die dramaturgische und theaterpädagogische Beratung und Begleitung von Projekten.

Sehr gern entwickle ich diese Projekte mit Partnern gemeinsam. Und so unterschiedlich die Erwartungen, Gegebenheiten und Realitäten sind, so unterschiedlich sind die Prozesse und Ergebnisse der Arbeiten.

Davon versuche ich hier Eindrücke zu vermitteln.

Herzliche Grüße,

Volker Schubert

 

BLAUBART – HOFFNUNG DER FRAUEN von Dea Loher

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Grundlage des Stücks sind Motive des Märchens Der Blaubart (Original: La barbe bleue) von Charles Perrault von 1697. Der Stoff um den frauenmordenden Blaubart wurde seitdem für zahlreiche Werke, z.B. andere Märchen, Erzählungen, Dramen, Filme, Opern, Illustrationen adaptiert und weiterverarbeitet. Unter anderem gelangte er auch in die Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm (nur 1. Auflage von 1812). Perrault selbst griff in seiner Geschichte wiederum unterschiedliche Motive aus volkstümlichen Erzählungen, Legenden und Balladen auf.

Der klassische Blaubart handelt als Patriarch durch Verbot und Kontrolle. Er verbietet seiner jungen Frau den Zutritt zu einer Kammer, zu der er ihr aber den Schlüssel überlässt. Als sie ihrer Neugier erliegt und sein grauenvolles Geheimnis entdeckt – ihre ermordeten Vorgängerinnen – , will er sie ebenfalls töten. Doch diese letzte Frau wird durch Klugheit und Glück gerettet.

Wenn Dea Loher ihren Blaubart als „Hoffnung der Frauen“ bezeichnet, dann schwingt neben einer leisen Ironie auch eine Umkehrung der Sachlage mit. Ihr Heinrich Blaubart ist Damenschuhverkäufer. Ein schwacher Mann, dessen Unsicherheit ideale Grundlage ist für die endlosen Projektionen der unterschiedlichsten Frauentypen, die ihm in Dea Lohers Stück begegnen. Was all diese Frauen verbindet, ist der Traum von einer utopischen Liebe, der sie nachjagen und auf Heinrich projizieren. Nachdem sich seine erste Frau, Julia, aus Liebe tötet, wird sie für ihn zur Idealfrau, die er in allen folgenden suchen muss. So wird auch er zum Getriebenen und durchlebt mit verschiedenen Frauentypen die Settings, die unsere Kultur für amouröse Beziehungen bereitstellt. Dabei kreuzt sein Weg immer wieder den einer Blinden, die ihn besser erkennt als alle anderen…

Der Tango:

Das Wichtigste ist es zu wissen, warum wir tanzen wollen. Wir tanzen die Einsamkeit in uns, die wir durch nichts kompensieren können. Diese Lücke, in deren Leere wir Bewegung bringen, ist der Tango.

Carlos Gavito

Über den Tango (Gedanken der Schüler):

Es ist ein improvisiertes Zusammengehen, nicht ein Lernen von Schritten.“

Tango ist ein Austausch zwischen zwei Menschen, der auf geistiger und körperlicher Ebene gleichzeitig abläuft.“

Das Ergründen des Partners, während man sich seiner selbst ganz bewusst ist.“

Es spielen:

Schülerinnen und Schüler der 12A der Freien Waldorfschule Tübingen, Klassenbetreuer Jürgen Bauer

Regie und Video Volker Schubert

Tango Aleksej Dzykowski

Sponsoren KSK Tübingen, Holz und Form Tübingen

Aufführungsrechte Verlag der Autoren GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, 1998

Gedanken der Schüler zum Stück:

Es gibt Dinge, die du bereust, gesagt zu haben, aber das Unausgesprochene wird dich verfolgen und zerstören.“

Die Widersprüchlichkeit in Aussage und Handlung.“ ….?

Das Stück spielt mit der Frage, wodurch sich Dinge als ‚falsch’ definieren lassen.“

Sehnsucht und Einsamkeit töten.“

Liebe lässt den Menschen Dinge tun, die er sonst nicht tun würde.“

Ist der Tod Erlösung?“

DIE REISE – Aufführung von Einmal alles – dem integrativen Spielclub am LTT

Die Reise

Am Strand – Sonne, Wind und Sand. Einfach das Badetuch ausbreiten, hinlegen, der Brandung lauschen. Zeit zum Träumen. Die Seele baumeln lassen, abtauchen in fremde Welten voller bizarrer Begegnungen und wundersamer Ereignisse.

Sonntag, 20. November 2016 – 11:00 Uhr

Anmeldung erforderlich unter info@kulturfürallesprachen.de

Einmal alles – der integrative Spielclub am LTT

Ein Kooperationsprojekt von kulturfürallesprachen, dem LTT und der Lebenshilfe Tübingen auf Inititiative von Felix Schmidt

Theater lebt von der Begegnung und der Vielfalt der Ideen und Lebenswelten. Theater lebt von der Unterschiedlichkeit Dinge zu sehen und einzuordnen.

Das Projekt „Einmal alles“ bringt Menschen zusammen, die gemeinsam einen Blick wagen über den Tellerrand gewohnter Vorstellungen. Was uns verbindet sind die Grenzen und Möglichkeiten uns zu bewegen, zu denken, zu fühlen, zu handeln und die Neugier sie zu erforschen.

Für Menschen mit und ohne Behinderungen ab 14 Jahren.

Leitung: Ulrike Tilke und Volker Schubert, Mitarbeit: Ingrid Fetka

Mit freundlicher Unterstützung der Universitätsstadt Tübingen und der Stadtwerke Tübingen

Magic Casino – Szenische Lesung zum Thema Glücksspielsucht

Die Idee war eigentlich: Bühne frei für junge Erwachsene aus Villingen-Schwenningen, die in Spielszenen, Tanzchoreografien und mit Videosequenzen rüberbringen, was der „Kick“ ist beim Glückspiel. Ohne Moralin aber mit dem Beat des „Kicks“. Der Sog, die Magie des Spiels sollte spürbar werden – der Kampf im Kopf mit der Maschinerie des Glücks. Doch es kam anders: Nach drei Monaten Vorbereitungszeit war klar: die Voraussetzungen für ein solches Projekt sind nicht gegeben. Es war nicht gelungen eine feste Gruppe zu bilden, verbindliche Probentermine einzuhalten, private Verwerfungen untereinander kamen hinzu. Was tun? Wir hatten eindrucksvolle Interviews der Jugendlichen, die sehr plastisch davon berichten, wie sich dieser „Kick“ beim Glücksspiel anfühlt. Wir haben sie gefragt, ob wir – die Betreuer des Projekts – diese Texte, anonymisiert natürlich, auf die Bühne bringen dürfen, eingerahmt von einer anschaulichen Dokumentation des Verlaufs des Projekts. Sie waren einverstanden. Im Rahmen eines Kongresses zum bundesweiten Tages der Glücksspielsucht führen wir das Projekt als Szenische Lesung auf. In der Neuen Tonhalle, Bertholdstraße 7, 78050 Villingen-Schwenningen am 28.09.2016 um 18.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.Dauer 40 Minuten.

Mit: Maxi Fleig, Annika Isak, Volker Schubert und Holger Urbainczyk

Ein Theaterprojekt der Mobilen Jugendarbeit Villingen-Schwenningen und der Fachstelle Sucht unterstützt vom Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg im Rahmen des Zukunftsplan Jugend.

2016 – Mission Erde Projekt Spielend Sprechen 2016

Premiere am Sa. 28.05.2016 11.00 Uhr

im LAG TheaterpädagogikZentrum Heppstr. 99/1 Reutlingen

Spielend Sprechen 2016

Eine Kooperation der LAG Theaterpädagogik in Baden-Württemberg mit dem dialog e.V. Reutlingen

Gesamtleitung: Galina Lerner, dialog e.V. und Monika Hunze, LAG

2016 – Mission Erde

Es ist der 28. Mai 2016 – Außerirdische landen auf der Erde. Sie wollen alles erforschen, was auf dem blauen Planeten existiert. Dabei machen sie dreidimensionale Fotografien – Hologramme – und horchen dann in das Innere der Wesen hinein, lesen ihre Gedanken und Träume – egal ob Menschen, Tiere oder Gegenstände. Die Gedanken und Gefühle der Wesen der Erde sind für die Aliens fremd. Sie kennen keine Ängste und Sorgen, keine Wut und keine Freude. Nichts ist für sie zweideutig oder widersprüchlich. Sie kennen nur schwarz und weiß, an oder aus, 0 oder 1. Die Erde ist für die Außerirdischen eine große Herausforderung…

Mittlerweile zum 5. mal findet das Projekt in diesem Jahr statt.

Mit 50 Kindern im Alter von 8 – 12 Jahren, die meisten haben ausländische Wurzeln, wird innerhalb der Pfingstferien ein Theaterstück entwickelt und aufgeführt.

Neu in diesem Jahr: Grundlage ist die Methode des „Theater Direkt“. Gemeinsam wurden mit den Kindern Geschichten erfunden und improvisiert. Daraus ist mit einer Rahmenhandlung ein ganzes Theaterstück entstanden. Mehr dazu gibt es in den Links zu Vorabberichten der Presse dazu zu lesen.

http://www.gea.de/region+reutlingen/reutlingen/theater+direkt+hallo+hier+spricht+das+hirschgeweih.4810563.htm

http://www.swp.de/reutlingen/lokales/reutlingen/Trolle-Feen-und-Einhoerner;art5674,3847649

Regie: Volker Schubert

Mitarbeit: Gülnaza Weirich und Yelena Yulish

Regieassistenz: Luca Hämmerle, Salome Kuriani und Violetta Laufer

Choreografien: Violetta Laufer und Salome Kuriani

Kostüme: Das Team

Von und mit 26 Kindern des Pfingstcamps.

12 x 12 Angehende Theaterpädagogen zeigen ihre Regiearbeiten

Die LAG Theaterpädagogik bietet seit vielen Jahren in Ulm eine vom Bundesverband Theaterpädagogik zertifizierte Fortbildung an. Schwerpunkt dieses Fortbildungsabschnittes ist die Regiearbeit und das Training der Spielleiterkompetenz. Das Erarbeiten und Ausprobieren von theoretischem und praktischem Handwerk und unterschiedlichen Stilen künstlerischer Ausdrucksformen sind die Grundlagen dieser kleinen Regiearbeiten. Es wurde inszeniert und gespielt, beobachtet und reflektiert. Das Resultat:

Ein Abend mit 12 Regisseuren = 12 Spieler = 12 Regiearbeiten = 12 x 12 Minuten Theater.

Begleitung der Regiearbeiten: Andreas Hoffmann und Volker Schubert

Premiere am 13.02.2016 19.00 Uhr, Matinée am 14.02.2016 11.00 Uhr

Fotos von der Aufführung gibt es in der Galerie zu sehen.

„Einmal Alles“ – mit der inklusiven Spielgruppe am LTT

Seit Anfang November 2015 gibt es eine inklusive Theatergruppe am LTT. Dank an Felix Schmidt, der das Projekt mit der Lebenshilfe Tübingen und dem LTT in die Wege geleitet hat.

Die Spielgruppe hat noch keinen Namen, aber das Projekt: „Einmal alles“ haben wir es genannt. Schwerpunktmäßig haben wir uns zunächst mit den Sinnen beschäftigt. Riechen, schmecken, sehen, hören, fühlen. Über das Fühlen sind wir dann zu den Emotionen gekommen.

Zu Gast war auch schon die Tänzerin und Choreografin Katja Büchtemann, demnächst wollen wir auch einen Schauspieler am LTT zu den Proben einladen. Und vielleicht, vielleicht steht auch in nicht zu ferner Zukunft einmal eine kleine Präsentation an.

In den vergangenen Monaten ist eine feine Gruppe entstanden in der sehr vertrauenesvoll und achtsam Theater gespielt wird.

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AbGründe – Abschlusspräsentation der Grundlagenbildung 3. Jahr Reutlingen

TheaterPädagogikZentrum, Heppstr. 99/1, Reutlingen

Aufführungen: Sa. 16. Januar 2016 19.00 Uhr, So. 17. Januar 16.00 Uhr

Die Landesarbeitsgemeinschaft Theaterpädagogik Baden-Württemberg e.V. , kurz LAG hat seit 1986 ihren Hauptsitz in Reutlingen. Die Arbeit mit Ausbildungsgruppen besteht vor allem in der Fort- und Weiterbildung interessierter Menschen zur Spielleitungskompetenz für die Theaterarbeit in Schulen, in Vereinen, sozialen Einrichtungen und in Theatern selbst.
Im Mittelpunkt des 3. Jahres der Grundlagenbildung steht die Regiearbeit. In den vergangenen Monaten inszenierten die TeilnehmerInnen jeweils 10-minütige Szenenausschnitte aus Theaterstücken ihrer Wahl. In einem ca. 3-stündigen Theaterrundgang führen sie die Zuschauer durch ein Panoptikum menschlicher Ab- und Beweggründe.

Eintritt: 6,- €

Eulenspiegel

Das Generationentheater Zeitsprung am LTT startet zur zweiten und letzten Runde der Freilichtaufführungen im Kloster Bebenhausen.

Wer noch nicht die Gelegenheit hatte, das Stück Eulenspiegel zu sehen und das gern möchte: am 18., 23., 24. und 25. September steigt Eulenspiegel nocheinmal auf das Seil und treibt Schabernack mit allerlei Menschen, die das auch verdient haben und solchen, die einem wirklich Leid tun können.

Karten gibt es ab dem 10.9. an der Theaterkasse des LTT, Tel.: 07071/93 13 149 oder an den Vorverkaufsstellen, z.B.:

Bürger- und Verkehrsverein Tübingen, Neckarbrücke 1, 72072 Tübingen // Tel: 07071.91360

Schwäbisches Tagblatt Ticketservice, Uhlandstraße 2, 72072 Tübingen // Tel: 07071.934439